Der Chemieunterricht an der Voigt-Schule ist schülerorientiert und alltagsbezogen ausgerichtet. Die Vermittlung des Grundlagenwissens wird eingebettet in Fragen wie z.B.:

  • Wie entsteht ein Fettbrand?
  • Wie funktioniert eine Müllsortieranlage?
  • Wie wird eine alkoholische Gärung durchgeführt?
  • Wie erfolgt die Herstellung von Margarine?
  • Wie wirkt ein Abflussreiniger?
  • Warum kennt die Feuerwehr die Standorte von
    Natrium.
Zur Bearbeitung derartiger Fragen gehören möglichst viele von den Schülern und Schülerinnen selbst durchgeführte Versuche.Dadurch gewinnen sie das Vertrauen, eigene Apparaturen aufbauen zu können. Durch Nachstellung gefährlicher Alltagssituationen (z.B. der Fettbrand) wird ein der Situation angemessenes Verhalten geübt.

Durch diese Vorgehensweise stellen die SchülerInnen einen engeren Bezug zwischen ihrem Alltag und des Chemieunterrichts her.

 

  Neben den Versuchen fließen auch moderne Medien mit in den Unterricht ein. Dazu wurde der Fachraum in der Voigt-Schule zusätzlich mit
einem Internetanschluss und einer mobilen Laptop-Beamer-Einheit ausgestattet.

Diese Einrichtung ermöglicht es, selbständig bearbeitete Projekte mit moderner Medientechnik
zu präsentieren.

 

Stundenverteilung und Lerninhalte

Der Chemie-Unterricht beginnt an der Voigt-Realschule im 5. Schuljahr. Die meisten Schülerinnen und Schüler bringen in diesem Alter eine hohe Motivation und Begeisterung für das Fach Chemie mit. Der Entdeckungsdrang und die Freude am selbständigen Experimentieren dieser Schülerinnen und Schüler kann gerade in Chemie erfüllt werden.

Wahlpflichtkurse
Im 6. und 8. Schuljahr wird für interessierte Schülerinnen und Schüler ein Wahlpflichtkurs angeboten. Hier werden Themen des Unterrichts vertieft und weitergeführt.

Profilkurse im Jahrgang 9/10
„Naturwissenschaftliche Experimente“
kann im  9./10. Jahrgang als Profilkurs gewählt werden. Der Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem School_Lab des DLR und dem XLAB der Universität statt.

Stundenverteilung und Lerninhalte

Kl.-Stufe

Std.

Lerninhalte

7 2 Teilchenvorstellung von Stoffen, chem. Reaktionen, Verbrennungen, Oxidationen
und Reduktionen, Metalle und ihre Eigenschaften
8 2 Aufbau von Kristallen, besondere Versuche und Aufbauten zu chem. Reaktionen
und Verbrennungen, Metallgewinnung, Wasserstoff als Energieträger
9 2
(als WPK)
Säuren und Laugen, Salze, Atombau, Elementgruppen, Elektrochemie
10 1 Organische Chemie, Chemie des Erdöls, alkoholische Gärung, Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Öle und Waschmittel

 

Erstellung der Zeugniszensur

Die Zeugniszensur setzt sich wie folgt zusammen:

schriftlicher Anteil:

schriftliche Arbeiten (ein bis zwei pro Halbjahr ):

 

40%

mündlicher Anteil:

– mündliche Beteiligung im Unterricht

 

30%

– fachspezifische Leistungen (Lernzielkontrollen, Referate, besondere Hausaufgaben) 20%
– Mappenführung 10%

Der Anteil von 30% für fachspezifische Leistungen und Mappenführung ermöglicht auch stillen Schülerinnen und Schülern noch eine befriedigende Zeugniszensur.

Neben dem rechnerischen Ergebnis gehört auch ein gewisser pädagogischer Ermessensspielraum zur Bewertung, der in die Notengebung einbezogen wird.

Weiterhin ist zu beachten, dass die Zensur am Ende eines Schuljahres eine Ganzjahresnote ist. In diese Endnote fließt auch die Halbjahresnote zu etwa 50% mit ein.